
Nur zehn Jahre hatte die Lärchenholz-Terrasse im Altdorfer Stadtgebiet auf dem Buckel, als die ersten Dielen so morsch waren, dass sie brachen.
Ohne Überdachung und nach Süden ausgerichtet hatte das Holz alle Wettereinflüsse voll abbekommen. Mittagshitze im Sommer, Frost und Niederschläge im Winter. Dennoch eine unbefriedigende Lebensdauer.
Da wäre mehr drin gewesen, wenn man die kleinen Tricks kennt, auf die es einfach ankommt.
Die Schreinerei Samson kennt sie alle. Das A und O für die Langlebigkeit von Holzterrassen ist Durchlüftung und somit eine möglichst schnell trocknende Unterkonstruktion und effizienter Wasserablauf. Staunässe ist der größte Feind. Fäulnis ist die Folge.
Erster Punkt für einen effizienten Wasserablauf ist ein leichtes Gefälle zum Garten hin. Regenwasser kann so gut abfließen. Aber auch bei der Montage gibt es Möglichkeiten, die Hölzer möglichst trocken zu halten. Die Nahtstellen der Dielen beispielweise sollten sich nicht direkt auf der Unterkonstruktion befinden. Der Regen fließt durch diese Fugen ab und würde sonst auf den darunter liegenden Hölzern landen, anstatt direkt in den Kies zu gelangen und zügig zu versickern.
Um die Kontaktfläche zwischen den Hölzern zu minimieren, befestigt Schreinermeister Samson auf allen Hölzern der Unterkonstruktion einfachen mit Kunststoff ummantelten Gartendraht. Das erhöht die Belüftung und beschleunigt die Trocknung enorm. Einfache Maßnahmen, die beinahe keine Kosten verursachen.
Dafür darf das Material dann etwas hochwertiger sein. Edelstahlschrauben und durch eine Hochtemperaturbehandlung besonders widerstandsfähiges Holz als Dielen versprechen in punkto Langlebigkeit ein maximales Ergebnis.
Inklusive Demontage war die neue Terrasse in wenigen Tagen fix und fertig.
